Liebling des Monats
August/September
Wilfried Ploeger

Am 04.08.2001 war es soweit: Wilfried Ploeger setzte zum Schuß an, peilte Korn durch Kimme und holte die letzten Reste des Schützenvogels von der Stange. Dies sollte der Auftakt eines gelungenen und harmonischen Schützenfestes werden, das der neue König mit dem Schützenvolk und natürlich mit seinen Musikern in den darauffolgenden zwei Tagen feierte. Noch heute denken viele gerne an dieses Augustwochenende zurück.
Ein Jahr ist seitdem vergangen, und die Regentschaft unseres Königs Wilfried neigt sich dem Ende zu. Grund genug für uns, ihn zum Abschluß als "Liebling des Monats" zu würdigen. Dies vor allem deshalb, um ihn auch einmal denjenigen näher zu bringen, die ihn "nur" als Schützenkönig oder Karnevals-Großorganisator kennenund schätzen gelernt haben.
Was würde alles unserem Musikverein fehlen, hätte er einen Wilfried Ploeger nicht! Unzählige bedeutende Momente der Musikvereinsgeschichte wären nie im Bild festgehalten worden, an den Weihnachtsfeiern gäbe es keine Jahresrückblicke mehr, viele Notensätze wären ohne ihn mittlerweile genauso unvollständig wie diese Aufzählung seiner Verdienste. "Fisimatenten-Ploeger", wie er auch liebevoll von seinen Musikerkollegen genannt wird, ist stets zur Stelle, wenn es irgendetwas zu planen, organisieren oder aufzubauen gibt, sei es der große Büttenabend oder sei es die kleine Show-Einlage auf dem ein oder anderen Schützenfest-Frühschoppen.
Besondere Meriten hat
sich Wilfried in den 70er und 80er Jahren beim Aufbau der Jugendorchster
erworben. Insbesondere die Schülerkapelle von 1974, dieheute
noch den Stamm des Musikvereins bildet, war "sein" Jugendorchester;
er leitete die Proben und und begleitete die Musiker zu ihren Auftritten;
unter seiner Stabführung mauserte sich die Gruppe zu einem der angesehensten
Jugendorchester des Umkreises mit Auftritten in Funk und Fernsehen; bis
heute sind diese Erfolgeunerreicht
und stellen einen Ansporn für die heutigen Jugendorchester des Musikvereins
dar.Neben der
Leitung der Jugendorchester war Wilfried auch lange Zeit Dirigent des Musikvereins
unter dem Kapellmeister Josef Linkert; erst in den letzten Jahren hat er
sich etwas vom Dirigentenpult zurückgezogen, um in seinem Posaunensatz
für Ruhe und Ordnung sorgen zu können.
Abschließend bleibt noch, Wilfried für all seine Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Vereins zu danken und zu hoffen, daß er noch viele Jahre seine ganze Arbeitskraft der Gemeinschaft zur Verfügung stellen kann.
Ach ja, und eines sollen wir von Wilfrid noch ausrichten: in 41 Jahren wird er 90, da sind wir alle eingeladen.