Liebling des Monats

Oktober/November

Rainer Blömeke

 

 

Da es diesmal keine besonderen Anlässe für einen neuen "Liebling" gab, ergab sich für die Autoren die Gelegenheit, einmal einen reinen Symphatie-Liebling zu küren. Und nicht viele bieten sich für diesen Titel so an wie unser Rainer.

Wer kennt ihn nicht, unverwechselbar mit seiner Pauke, bei jedem Festzug anzutreffen? Wer erinnert sich nicht gern mit einem lachenden Auge an seine Auftritte beim Indianertanz? In der Dorfmusik, beim Elferrat und in der Thekenmannschaft ist er ein nicht wegzudenkender Bestandteil.

Das schöne an Rainer dabei ist, daß er sich auf all das nichts einbildet, sondern immer bescheiden auf dem Teppich bleibt. Und wahrscheinlich ist gerade das sein Erfolgsrezept, das ihn zu einem immer gern gesehenen Zeitgenossen gemacht hat. Es ist immer interessant zu beobachten, wie viele Menschen Rainer kennen, wenn der Musikverein wieder mal auswärts unterwegs ist; auf ihn passt die Bezeichnung perfekt: Bekannt wie ein bunter Hund!

Wie gesagt, ist er im Musikverein schon seit über 25 Jahren an der Pauke aktiv, wobei er sich diese vor ein paar Jahren neu anschaffen mußte, weil nämlich die alte bei einem der berühmten Indianertänze seinem ungeheuren Elan am Paukenchwengel weichen mußte; soviel Temperament hielt das stärkste Fell nicht aus.

In seinem Satz hat er sich schon seit einiger Zeit zum "heimlichen Satzführer" hochgedient und ist immer zur Stelle, wenn es einmal was zu organisieren gibt oder wenn ein Jungschlagzeuger getröstet werden muß. Und selbstverständlich sorgt er auch dafür, daß seine Kollegen immer genug zu trinken haben; wie auf dem Foto sichtbar wird, ist er dem blonden Gerstensaft - wie wir alle ja im Grunde - sehr zugetan. Aber wenn es dann doch einmal zu doll wird, hat er dann ja immer noch sein Schwesterherz, unser "Blümchen". An und für sich sollte er ja auf seine kleine Schwester aufpassen, doch dies Vehältnis hat sich sehr rasch umgekehrt.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch Rainers Tochter Alina, die mittlerweile auch schon als Klarinettistin in der Miniband des Musikvereins aktiv ist; wir hoffen, daß noch mehr Blömekes das Musikerhandwerk erlernen. Rainer hat zwar verlauten lassen, daß sein Filius auf jeden Fall Fußball spielen soll, aber Gott sei Dank ist Rainer und seiner Mechthild noch ein Töchterchen geboren worden; die wird doch sicherlich wieder Musik machen dürfen, oder?!? Zum Nachwuchs vom Homepage-Team und dem gesamten Musikverein natürlich nachträglich noch alles Gute und herzlichen Glückwunsch!

Tja, bleibt nur zu hoffen, daß dem Musikverein noch viele Jahre mit Rainer vergönnt bleiben, denn jede Gemeinschaft wäre ohne einen solchen Mann um ein vielfaches ärmer. In diesem Sinne, Rainer, Gratulation zu diesem "Liebling"- Titel!!!


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